Wir sind JOKA Fachberater Meisterbetrieb seit 1952
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Verlegung aus Meisterhand

Parkettmuster und ihre Raumwirkung

Parkett soll es also sein – eine sehr gute Wahl! Denn der wertvolle Holzboden ist äußerst schmuckvoll und langlebig. Im Gegensatz zum Dielenboden, der aus großformatigen Holzbohlen besteht, besticht Parkett durch ein Mosaik aus kleinen Massivholzstücken, Parkettstäbe genannt. Dabei gibt es etliche Verlegemöglichkeiten, je nach Vorliebe und Budget. Hier ein kleiner Überblick:

Das Verlegemuster hat einen großen Einfluss auf die Raumwirkung: So kann man durch Parkett den Raum zum Beispiel größer, kürzer oder erhabener wirken lassen. Die Verlegerichtung wirkt sich optisch wie folgt aus: Wird der Holzboden quer zur langen Seite des Raumes verlegt, wirkt der Raum dadurch breiter; verlegt man hingegen parallel zur Längsseite, wirkt er tiefer. Doch welche Verlegemuster stehen zur Wahl?

Verband-Muster
Bei einem Verband-Boden liegen die Parkettstäbe parallel in eine Richtung. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Verbände darin, ob die Stöße in einem bestimmten Rhythmus versetzt, unregelmäßig oder parallel liegen. Durch die Legerichtung der Bretter wird wahlweise die Raumlänge oder -breite betont. So kann zum Beispiel ein langer, schmaler Raum durch die Legerichtung im Querverlauf die Proportionen gefälliger machen. Verband-Muster mit parallelen Verläufen sind sehr modern, und unterstützen eine klare, puristische Einrichtung.

Schiffsboden-Verband / wilder Verband
Beim Schiffsboden-Verband werden die Stöße unregelmäßig versetzt verlegt. Unterschiedliche Färbungen der Parkettstäbe unterstreichen den unregelmäßigen Effekt.

Englischer Verband 
Der Englische Verband ist im Gegensatz zum Schiffsboden regelmäßig angeordnet. Die Stöße befinden sich je auf der Hälfte des benachbarten Brettes.

Parallel-Verband
Beim Parallel-Verband haben die Parkettstäbe alle die gleiche Länge und sind nicht versetzt angeordnet. Durch die Länge der Stäbe ergibt sich so im Ganzen ein Streifenmuster. Verschiedene Holzfärbungen der Stäbe bringen Abwechslung in den Parkettboden. Die gleichmäßige Anordnung wirkt modern und schlicht und passt gut zu einem klassischen, zeitlosen Einrichtungsstil. 

Fischgrätparkett
Das Fischgrätmuster zählt nach wie vor zu den beliebtesten Verlegearten für Parkette. Bei diesem Muster werden Holzstücke v-förmig im 90 Grad Winkel verlegt (Zickzack). Beim Französischen Fischgrätmuster werden die Holzstücke an der Kopfkante zusätzlich um 45 Grad abgeschrägt, so dass die Stoßfugen eine lange Linie ergeben. Seine optimale Wirkung entfaltet Fisch-grätparkett in großen Räumen. Lange, schmale Räume erscheinen gleichmäßiger, wenn man das Muster hier zur langen Raumseite verlegt.

Schachbrett-Boden / Würfel-Verband
Dieses Muster besteht aus Quadraten von vier gleichen Parkettstäben, die im Wechsel waagerecht und senkrecht angeordnet sind – entweder parallel oder diagonal zur Raumkante verlegt. Da Würfelparkett gleichmäßig angelegt ist, hat es eine neutrale Wirkung. Weder verschmälert noch verlängert es den Raum optisch. Somit ist dieses Muster dann sinnvoll, wenn Sie mit der eigentlichen Raumwirkung zufrieden sind. Für quadratische Zimmer eignet es sich sehr gut. 

Rautenboden
Bei den Verlegemustern sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. So kann ein Parkett auch aus Rautenformen aufgebaut sein. Rautenböden haben eine edle Wirkung.

Kunstvoller Intarsien-Boden / Tafelparkett
Noch fantasievoller und verspielter ist ein Parkett mit Intarsien, das durch Ornamente fasziniert. Es können sogar Wappen oder Symbole eingearbeitet sein. Hier ist höchste handwerkliche Präzision gefragt. Böden wie diese sind häufig in alten Schlössern und Herrenhäusern zu finden, die um die vorletzte Jahrhundertwende gebaut wurden. 

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